17. Gentlemen-Ausfahrt vom Sonntag, 5. Juli 2009
Ungewohnt ruhig ist es am Gemeindebrunnen, wo wir uns zur Ausfahrt treffen. Kurzes Grüssen, etwas Gemurmel, Blick zum Boden. Kein Wunder - aufgrund der warmen Temperaturen beginnt die Ausfahrt erstmals um 09.00 Uhr, was für die meisten doch etwas ungewohnt früh ist. Trotz Ferienzeit haben sich sieben Unentwegte aufgerafft und fahren, einem Hauseckenrennen gleich, via Kaiseraugst und Füllinsdorf durch Liestal. Mit zügigem Tempo geht’s danach Richtung Bubendorf und Ziefen, was die Ersten bei leicht steigender Strasse schon etwas in Schwierigkeiten bringen lässt. Werni verspürt Blei in den Beinen und schlägt deshalb ganz uneigennützig einen Kaffeehalt in Reigoldswil vor. Doris muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass ein Mistkratzerli und zum Dessert einige Beeren als Vorbereitung zu solch einer schweren Ausfahrt einfach nicht reichen. Ralph und Thomas testen unterdessen im Aufstieg nach Titterten ihre Fitness. Vom Kaffee geht’s danach direkt in die nahrhafte Steigung zur Eichhöhe, welche Werni als Letzter erreicht, muss er sich doch unterwegs zwei, dreimal vom Kirschbaum stärken. Gemeinsam und ohne weiteren Vorkommnisse rollen wir über Bretzwil, Nunningen, Grellingen und Duggingen nach Aesch, wo wir als Zückerchen den Aufstieg nach Pfeffingen bezwingen. Dort nämlich hat unser Crack Kurt einige Schachteln Spaghetti im Vorrat gehortet, welche er nun loswerden möchte. Freundlich werden wir von Kurt und seiner Frau empfangen und sogleich zu Tapas und Getränken eingeladen. Gemütlich geniessen wir, zusammen mit dem direkt nach Pfeffingen gefahrenen Hans-Ruedi Buser, den Apéro im Garten. Als Überraschungsgast gesellt sich Kurts Nachbar und Veloferienteilnehmer 2004 Ruedi Gallatti zu uns - ein schönes Wiedersehen. Danach bittet uns Kurt zu den Töpfen - Spaghetti mit Tomatensauce pikant. Vorzüglich munden diese, ebenso der dazu offerierte Chianti. Den Umweg definitiv zum Höhepunkt macht die frisch gelieferte Erdbeerrahmtorte, welche uns zusammen mit Kaffee von Schwiegertochter und Nichte serviert wird. Enkel Pablo beschäftigt derweil Martin, so dass dieser mit Ballspiel seine überschüssige Energie noch etwas abbauen kann. Leider müssen wir noch nach Riehen zurück, wir wären sonst noch eine Zeit lang bei Kaisers gesessen. Herzlichen Dank an Kurt und seine Familie für die tolle Gastfreundschaft. Gemütlich radeln wir danach nach Riehen und verbrennen so noch einige Kalorien.
Apropos Kalorien - gerne würden wir diese mal nach einem Kaffee-/Kuchenbesuch bei Kuchenkönigin Jutta (der beste Käsekuchen, die feinste Schwarzwälder- resp. Trübelitorte, der köstlichste Kirschenplotzer gemäss Benny ) abstrampeln .....
Urs
Bilder sind im unserem Fotoalbum zufinden !!!